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Yann Gross

17 Jun

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YVONNE LACET

17 Jun

<a href=“http://www.youtube.com/watch?v=svhbNtUQFxI„>http://www.yvonnelacet.nl//

Yvonne Lacet, geb. 1980 in den Niederlanden, lebt und arbeitet in Amsterdam.

Beeinflusst von Architektur, Computerspielen sowie Internet sucht die Künstlerin nach archetypischen Bildern von modernen Städten. Ansatzpunkte sind progressive Stadtschaften und Randzonen. Aussenbezirke mit banalen Wohnungsblöcken, Einkauszentren, perfekt angelegte Parkanlagen. Plätze ohne eigentümlichen Charakter, aber auch jene, die an die eigene Existenz erinnern.

Jene Eindrücke verarbeitet sie zuerst in Skizzen, welche dann zu Papierskulpturen transformiert werden. Den Abschluss bilden die Fotografien dieser Skulptur.

Lacet arbeitet mit Papier und Karton. Einfache Materialien, weißes Papier als Symbol für etwas Unbeladenes.

Risse sowie Reste und Spuren des Klebers werden in den Arbeiten bewusst nicht versteckt. Sollen sie doch übersetzt die Stadt, die schnelllebige Existenz reflektieren. Auf die einfachste Form reduziert sind Details wie Fenster und Türen nicht vorhanden. Eine charakterlose Leere mit eine starken Ähnlichkeit zur Realität.

Marseille

15 Jun

Château d’If

Das Château d’If liegt auf der I´ll d´if, einer Ausflugsinsel etwa eine Seemeile von Marseilles entfernt. Es ist bei Touristen sehr beliebt, da Alexandre Dumas Roman „Der Graf von Monte Christo“ von dieser Insel inspiriert ist.

Bei seiner Erbauung im 16.Jahrhundert war das Château d’If also Festungsanlage, zum Schutz der Stadt gedacht. Es wurde aber schon wenig später damit begonnen, es als Gefängnis zu nutzen.

Abbaye St-Victor

Dieses Kloster wurde um das Jahr 1000, über dem Grab eines römischen Märthyrers erbaut. Heute noch kann man in den Katakomben die marmornen Särge aus der Römerzeit besichtigen.

Heute wirkt die Kirche wie eine Festung, da über die Jahrhunderte einige Anbauten dazu kamen.

Marseiller Seifen:

Die Stadt ist sehr berühmt, für ihre Seifenfabrikation, die sie in der Vergangenheit zu einer blühenden Metropole gemacht hat. Marseiller Seife ist heute noch für ihre hochwertigen, natürlichen Inhaltsstoffe bekannt (hauptsächlich Olivenöl).

Es war Ludwig XIV., der begann,  Seifensieder nach Frankreich zu holen und sie dort anzusiedeln und legte damit den Grundstein für den Aufstieg zu einer führenden Metropole, was Seifenproduktion anging. Durch das Edikt von Colbert (1688) wurde erstmals festgelegt, dass nur pures Olivenöl in die Seifen kommen durfte.
Noch heute ist die Stadt für ihre Seife sehr bekannt und sie ist in ihrer Qualität noch immer sehr hochwertig. Wer durch die Stadt geht kann kaum die vielen Seifengeschäfte bzw. das Angebot an Seifen auf den Märkten übersehen.

Quellen:http://www.savon-de-marseille.de/geschichte.html

http://www.cosmotourist.de/reisen/d/i/1191027/tab/5/t/marseille/sehenswuerdigkeiten/)

Matthieu Lavanchy

15 Jun

Matthieu Lavanchy wurde 1986 in der Schweiz geboren, wo er heute lebt und arbeitet. Er studierte in Lausanne und New York Fotografie. Auf dem Fashion and Photographie Festival Hyeres 2010 war er einer der zwei Gewinner. Er beschäftigte sich bei der ausgestellten Arbeit mit der Zeit die er in Amerika verbracht hatte. Er fotografierte inszenierte Schutzräume mit der Hintergrundthematik der Terrorangriffe auf Amerika. Lavanchy erfand einen personifizierten Charakter „Mr. Schuhlmann“ welcher den paranoiden Amerikaner darstellen soll. Den Everyday Men. Für die Arbeit hat er sich in New York eine Wohnung angemietet und die Räume immer wieder neu zu skulpturalen Installationen verwandelt.
Die Fotos hat Lavanchy absichtlich trashig inszeniert. Man erkennt an Mr. Schuhmanns Schutzanzug, bestehend aus Schaumstoff, dass dieser zur Fixierung einfach mit Fäden umwickelt wurde. Statt Laserstrahlen spannte er Fäden quer durch den Raum, diese wurden sichtbar mit braunem Klebeband an den Wänden befestigt. Oder er verbarikardierte die Fenster des Raums mit gebrauchten Matratzen und Pölstern die laienhaft hinter einer gespannten Schnur klemmen. Mit einer guten Portion Humor wagt sich Lavanchy an das Thema heran ohne abschätzig zu wirken.

Lavanchy: „Mr. Schuhlmann is both an allegorical figure and the embodiment of Mr. Everyman. He was a way of personifying concepts that I had in my head. I chose an ordinary name for him because I wanted to highlight that his paranoid behaviour and thoughts are more ordinary than one might think. He’s a bit crazy, but at the same time, very familiar. He could be a neighbour who has just gone off the rails a bit. This fictional character has enabled me to structure my work. By imagining myself inside his head, imagining how and why he would have created these installations, I was able to give coherent form to my ideas.“

Interview